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Stadt Oberkirch (Druckversion)

sonstige Projekte

Oberkirch soll blühen: Planung für "Natur nah dran"-Projektflächen startet nach Besichtigung

Artikel vom 12.03.2018

Kommunale Delegation besucht „Natur nah dran“-Schulung
 
Vielfältig, naturnah und insektenfreundlich: Vor wenigen Tagen besuchte der Umweltbeauftragte der Großen Kreisstadt Georg Schäffner sowie Hubert Männle und Bruno Barth vom städtischen Bauhof eine Schulung im Rahmen des NABU Projektes „Natur nah dran“ in Ludwigsburg. Neben einer theoretischen Einführung fand in der Barockstadt auch eine Exkursion zu bereits naturnah umgestalteten Wildstaudenflächen und Blumenwiesen statt, die die Stadt Ludwigsburg 2016 mit „Natur nah dran“ angelegt hatte. Die Teilnehmenden erhielten bei der Veranstaltung viele Anregungen und Tipps, wie im Siedlungsraum artenreiche Lebensräume für Hummeln, Distelfinken und Schwalbenschwänze geschaffen werden können.
 
„Jeder Quadratmeter ist wertvoll: Gerade in Städten und Gemeinden schlummert enormes Potential für mehr biologische Vielfalt“, sagt Carolin de Mattia vom NABU Baden-Württemberg. „Bei der Anlage naturnaher Flächen gibt es einiges zu beachten. Zum Beispiel sehen einjährige Blühmischungen oft zwar toll aus, müssen aber jährlich neu eingesät werden. Im schlimmsten Fall kommt auch noch Gift zum Einsatz. In der ‚Natur nah dran‘-Schulung lernen die Teilnehmenden deshalb, wie sie dauerhafte und dem Standort angepasste Blumenwiesen und Wildstaudenbeete anlegen.“

Gemeinsame Fortbildung für Grünflächenämter
Die Fortbildung richtete sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Grünflächenämter, Stadtgärtnereien und Bauhöfe der für 2018 für „Natur nah dran“ ausgewählten Kommunen. Das sind: Argenbühl, Eberbach, Ehningen, Ettenheim, Hechingen, Kusterdingen, Ladenburg, Mosbach, Oberkirch, Offenau, Vaihingen an der Enz, Walldorf und Walzbachtal.
 
Die Oberkircher Delegation besuchte gemeinsam mit Naturgartenplaner Reinhard Witt sowie Vertretern des NABU die Grünflächen, die in Oberkirch im Laufe des Projekts in kleine Biotope umgewandelt werden sollen. Witt begutachtete die jeweiligen Standorte und gab Empfehlungen für die passende Bepflanzung.
 
Die Begehung der Flächen bildet gemeinsam mit der Schulung die Grundlage für den nächsten Schritt: die Detailplanung für die ausgewählten Flächen. Anschließend geht es dann an die Umsetzung der Maßnahmen.

Hintergrund
Das NABU-Projekt „Natur nah dran“ wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Ziel ist es, Städte und Gemeinden mit Rat und Tat dabei zu unterstützen, Grünflächen im Sinne der Biodiversität umzugestalten.
 

Die Vertreterinnen und Vertreter der
Die Vertreterinnen und Vertreter der "Natur nah dran"-Kommunen auf dem Ludwigsburger Rathausplatz vor der Projektfläche, die 2016 angelegt worden war.
Photo: Anette Marquardt/NABU

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