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Immer ein offenes Ohr - das Oberkircher Seniorentelefon

Artikel vom 13.02.2019

Ein Anschluss unter dieser Nummer: 82-444
 
Dienstags und donnerstags in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr sind die freundlichen Stimmen des Oberkircher Seniorentelefons erreichbar. Eine Pause machen die fünf Ehrenamtlichen – Angelika Maier, Ingrid Zdrahal, Franz Huber, Franz Schweiger und Manfred Wisgott – nur an Feiertagen, ansonsten ist das Telefon seit 2005 regelmäßig besetzt.
 
Das Seniorentelefon ist mittlerweile eine feste Institution des Oberkircher Seniorennetzwerks „Von Mensch zu Mensch“ für die älteren Einwohner der Stadt. Rund 400 Anrufe nehmen die Ehrenamtlichen im Jahr entgegen. „Meist handelt es sich dabei um Anmeldungen für den Mittagstisch im Bürgertreff“, berichtet Manfred Wisgott im Gespräch mit dem „Rundblick“. Aber oft sind es auch Anfragen zu Hilfsdiensten, Anmeldungen zu Veranstaltungen oder sonstige Anfragen an das Seniorennetzwerk. „Es wird ein Kontakt gesucht und für viele Senioren ist es auch die erste Anlaufstelle“, schildern übereinstimmend Angelika Maier, Franz Huber und Manfred Wisgott. In der Regel nimmt einer der Ehrenamtlichen die Anrufe unter der 07802 82-444 entgegen. Ansonsten können Nachrichten auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden.

Unsere Aufnahme zeigt die freundlichen Stimmen des Seniorentelefons, von links: Angelika Maier, Manfred Wisgott und Franz Huber. Es fehlen auf dem Bild Ingrid Zdrahal und Franz Schweiger.
Unsere Aufnahme zeigt die freundlichen Stimmen des Seniorentelefons, von links: Angelika Maier, Manfred Wisgott und Franz Huber. Es fehlen auf dem Bild Ingrid Zdrahal und Franz Schweiger.

Vermittlung ehrenamtlicher Angebote
Klar geregelt ist auch, was das Seniorentelefon leisten kann: alle pflegerischen und professionellen Dienstleistungen kann die Einrichtung nicht vermitteln. „Wer aber beispielsweise in Begleitung eine Kulturveranstaltung besuchen will oder jemanden, der einen für einen Spaziergang begleitet; dem kann vielleicht weitergeholfen werden.“ Dazu führt das Team des Seniorentelefons eine kleine Kartei, in der alle ehrenamtlichen Helfer aufgeführt sind. Neben Namen und Telefonnummer sind dort auch mögliche Einsatztage und –zeiten sowie die angebotenen Hilfen aufgeführt. Findet sich ein geeigneter Helfer in der Kartei, dann wird dieser vom Telefondienst informiert über die Anfrage und der Helfer setzt sich dann selbst mit dem Hilfesuchenden in Verbindung. Die Telefonnummern der ehrenamtlichen Netzwerkmitarbeiter werden nicht weitergegeben. Für alle Anfragen, die nicht durch das Seniorennetzwerk erfüllt werden können, steht dem Telefondienst aber ein umfangreiches Verzeichnis mit seniorenrelevanten Einrichtungen und Dienstleistern zur Verfügung.
 
„Es sind nicht nur betagte Senioren, die sich bei uns melden“, kann Angelika Maier berichten. „Oft erkundigen sich auch Angehörige von älteren Mitbürgern nach den Angeboten.“ Aber auch Alleinstehende, die sich im Vorfeld einen Überblick über die Leistungen verschaffen wollen. Nach Einschätzung der Aktiven wird die Nachfrage nach dem Angebot des Seniorentelefons nicht nachlassen. „Wenn man anderen helfen kann, ist das auch positiv für einen selbst“, zieht Franz Huber für sich ein Fazit zu seiner ehrenamtlichen Tätigkeit am Seniorentelefon und die dafür notwendige Motivation.

Ehrenamtliche Helfer gesucht
Damit das Seniorentelefon nicht verstummt, werden noch weitere Ehrenamtliche gesucht. Wer es sich vorstellen kann ein- oder zwei Mal im Monat an einem Dienstag oder Donnerstag das Telefon zu betreuen und den Anrufenden weiterzuhelfen, der kann sich gerne an die Seniorenbeauftragte der Stadt Oberkirch, Sabrina Lusch, s.lusch@oberkirch.de oder 07802 82-169, wenden. Auf Mentorenbasis erfolgt die Einweisung in die Tätigkeit und ein regelmäßiger Austausch mit den anderen Ehrenamtlichen sowie deren Angeboten für das Oberkircher Seniorennetzwerk „Von Mensch zu Mensch“ gehören auch dazu.

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