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Amtszeit von Weinprinzessin Dorothée Vollmer neigt sich dem Ende zu

Artikel vom 12.08.2021

Nach zwei außergewöhnlichen Jahren ihrer Regentschaft gibt Dorothée Vollmer nun die Krone der Oberkircher Weinprinzessin weiter. Die junge Dame aus Ringelbach übernahm 2019 das Amt von Melina Sauer. Demnächst wird die Nachfolgerin von Dorothée Vollmer offiziell vorgestellt. Mit der scheidenden Weinhoheit bestand nun die Gelegenheit für ein kurzes Gespräch.
 
„Rundblick“: Jetzt geben Sie die Krone der Oberkircher Weinprinzessin weiter. Wie fällt Ihr Fazit zur Amtszeit aus?
 
Dorothée Vollmer: Meine Amtszeit war einfach unglaublich spannend, vielfältig und prägend. Ich bin sehr dankbar, um all die Erfahrungen, Begegnungen, aber auch die Unterstützung, die ich von meiner Familie und Freunden bekommen habe. Es waren zwei tolle Jahre, die ich immer in guter Erinnerung behalten werde.
 
„Rundblick“: Zwei Jahre waren Sie nun Botschafterin des Oberkircher Weines. Der Anfang mit Kutschfahrt und Weinfest verlief noch in den bekannten Bahnen, aber ab März 2020 war auch in diesem Bereich Corona / COVID-19das bestimmende Thema. Trotz allem - was waren für Sie die schönsten Momente Ihrer Regenschaft?
 
Dorothée Vollmer: Trotz Corona durfte ich den Oberkircher Wein auf sehr vielen Veranstaltungen vertreten. Auch wenn leider sehr viele Termine abgesagt werden mussten, konnte ich zu Beginn meiner Amtszeit, aber auch jetzt am Ende noch viele schöne Erfahrungen sammeln. Der absolut schönste Moment war natürlich das Weinfest zu Beginn meiner Zeit als Oberkircher Weinprinzessin und damit verbunden auch das „Maienstellen“ bei mir zuhause, bei dem so viele Freunde und Bekannte gekommen sind und das Fest einfach einzigartig und unvergesslich gemacht haben.
 

Nach zwei Jahren gibt Dorothée Vollmer die Krone der Oberkircher Weinprinzessin weiter. 2019 hatte die junge Dame das Amt von Melina Sauer übernommen.
Bild: Kristian Streich/Stadt Oberkirch
Nach zwei Jahren gibt Dorothée Vollmer die Krone der Oberkircher Weinprinzessin weiter. 2019 hatte die junge Dame das Amt von Melina Sauer übernommen.
Bild: Kristian Streich/Stadt Oberkirch

Außerdem durfte ich einige und sehr unterschiedliche Weinproben halten, was mir immer viel Spaß gemacht hat, weil man hier mit den verschiedensten Menschen ins Gespräch kommt und ihnen unsere hervorragenden Weine und die Besonderheiten unserer Gegend näherbringen kann.
 
 
„Rundblick“: Ihr Vater ist Aufsichtsratsvorsitzender der Oberkircher Winzer eG. Da werden Sie sicherlich dem Oberkircher Wein auch weiterhin verbunden bleiben?
 
Dorothée Vollmer: Zu einem guten Glas Oberkircher Wein würde ich sicherlich auch in Zukunft niemals nein sagen!
 
 
„Rundblick“: Wir bedanken uns für das Gespräch.
 
 
 
Amt mit Familientradition
Dorothée Vollmer stammt aus einer Familie mit hoher Kompetenz in Sachen Wein: Nicht nur dass die Eltern im Nebenerwerb einen Obst- und Weinbaubetrieb in Ringelbach betreiben. Vater Herbert Vollmer ist Aufsichtsratsvorsitzender der Oberkircher Winzer e. G. und Schwester Jessica war auch schon Oberkircher Weinprinzessin. Mit Annemarie Maier, geborene Vollmer, hatte eine Großtante von Dorothée Vollmer im Jahr 1955 das Amt inne. Damit konnte sich die junge Dame schon vor ihrer Bewerbung eingehend über die Aufgaben einer Oberkircher Weinprinzessin informieren. Mit Barbara Fischer war eine weitere Ringelbacherin schon die Repräsentantin des hiesigen Weines.

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