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Neue Brücke über den Ödsbach

Artikel vom 18.05.2022

Bis Pfingsten wird die neue Brücke über den Ödsbach fertig sein. Neues Bauwerk ersetzt Brücke aus dem Jahr 1910. Zeit- und Kostenrahmen sind im Plan.
 
92 Brücken unterschiedlichster Größe und unterschiedlichsten Alters stehen auf der Gemarkung von Oberkirch. Das intern im Sachgebiet „Tiefbau und Umwelt“ als Brücke „66“ bezeichnete Bauwerk überspannt den Ödsbach auf Höhe der Wäldenstraße 25.

165.000,- Euro stehen im Haushalt der Stadt für den Neubau der Brücke
165.000,- Euro stehen im Haushalt der Stadt für den Neubau der Brücke "66" zur Verfügung. Gefördert wird der Neubau durch das Brückensanierungsprogramm des Landes. Die Aufnahme zeigt von links: Ortsvorsteher Thomas Maier; Markus Schmitt, vom Sachgebiet "Tiefbau und Umwelt" des Rathauses, Markus Flach, vom gleichnamigen Ingenieurbüro sowie Hubert Bähr und Hagen Kopf von der ausführenden Baufirma OTL.
Bild: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch

Seit dem 25. April baute die Firma OTL – Ortenauer Tief- und Landschafsbau – im Auftrag der Stadt eine neue Brücke an der Stelle. Die Alte hatte nicht mehr die notwendige Tragfähigkeit. Gerade mit Blick auf die schweren Holztransporte war der Neubau angesagt. „Von der eigentlichen neuen Brücke wird ein Betrachter nicht viel sehen“, schildert Markus Schmitt, der für das Sachgebiet „Tiefbau und Umwelt“ im Rathaus die Maßnahme koordiniert. Denn die alten Wände aus Moossandstein entlang des Bachlaufs bleiben stehen. Dahinter wurden die Widerlager für das neue Fertigbrückenteil betoniert. Am Dienstag wurde die eigentliche Brücke mittels eines Fertigteils eingebaut. „Bis jedoch mit der Abdichtung und den Anschlussarbeiten begonnen werden kann, muss das Fertigteil mindestens sieben Tage ruhen“, erläutert Bauingenieur Markus Flach, welcher für die Stadt die Planung der neuen Brücke übernommen hat. Nach der Fertigstellung zu Pfingsten kann die Brücke unbeschränkt von der Holzabfuhr genutzt werden. Ein Dank ging von Ödsbachs Ortsvorsteher Thomas Maier an die oberhalb der Brücke wohnenden Anlieger. „Das Verständnis auf Seiten der Anwohner ist sehr hoch und dies macht die Abwicklung der Baumaßnahme sehr unkompliziert“, betont Thomas Maier. Die Anlieger müssen zurzeit eine rund zwei Kilometer lange Umleitung fahren. Dank der neuen Brücke wird sich dann der Weg für diese und ihre Besucher wieder deutlich verkürzen.

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