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Stadt Oberkirch (Druckversion)

Allgemeines

Am 28. Dezember tritt das sogenannte Bottenauer Bauerngericht zusammen, das vielleicht früher das dreiherrische gesamte Bottenauer Tal vertreten hatte: das hintere Tal unter Staufenberger Herrschaft, das mittlere zur bischöflich- straßburgischen Herrschaft gehörend sowie das untere oder vordere Tal, das im Besitz der Reichslandvogtei Ortenau war.

Wegkreuz in Bottenau

Bäuerlicher Charakter

Die Gemeinde Bottenau wurde im Jahre 1935 aus den Ortsteilen Diebersbach, Schlatten und Maisenbühl als Gemeinde gebildet. Ursprünglich handelte es sich dabei um hochmittelalterliche Streusiedlungen mit Einzelhöfen und Hofgruppen.

Grundherren zumindest für das sogenannte hintere Bottenau waren im 13. und 14. Jahrhundert die Kolbe von Bottenau, ein Zweigge- schlecht der Herren von Staufenberg, zu deren Herrschaft Bottenau als Stab der Gemeinde Durbach gehörte. Dem gemäß war zumindest das hintere Bottenau seit 1366 badisch und wurde 1807 dem Amt Offenburg eingegliedert.

Heute ist Bottenau ein Wohnort mit noch bäuerlichem Charakter.

Kapelle in Bottenau

Historie

Die St. Wendelins-Kapelle wurde 1756 erbaut. Sie steht in der Tradition einer älteren Wallfahrt, deren Kapelle seit 1591 erwähnt ist. Baumeister dieses kleinen Barockjuwels war Johannes Ellmenreich aus Vorarlberg. Die Apsisgemälde schuf Johannes Pfunner.

http://www.oberkirch.de/de/buerger/unsere-ortsteile/bottenau/allgemeines/