Kreisstadt Oberkich

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Praktische Tipps der Umweltabteilung

Artikel vom 19.03.2018

Bekämpfung/Vermeidung von Hausschnaken
 
Während Überschwemmungsmücken, zum Beispiel die Rheinschnaken, durch gut organisierte Bekämpfungsmaßnahmen der kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e. V. (KABS) entlang des Rheins kontrolliert werden können, ist dies bei den Hausschnaken, die überwiegend im engeren Wohnbereich vorkommen, so nicht möglich. Bei der Bekämpfung dieser Plagegeister ist die Mithilfe aller Mitbürger notwendig.
 
Die Brutstätten der Hausschnaken befinden sich meist in unmittelbarer Nähe der Häuser zum Beispiel in Regenfässern, Gullys, Jauchegruben, Eimern, Altreifen, Gießkannen und anderen Behältern. Dort legen die Hausschnakenweibchen nach erfolgter Blutmahlzeit ihre „Eischiffchen“ mit etwa 200 bis 400 Eiern auf der Wasseroberfläche ab, wo sich die nächste Generation an Schnaken entwickelt. Bei einer Gesamtentwicklungsdauer (von der Eiablage bis zur Eiablage der nächsten Generation) von nur etwa drei bis fünf Wochen kann es in einem normalen Sommer leicht zu vier bis fünf, in einem warmen Sommer sogar bis zu sieben Generationen kommen. Daher sollten Hausschnaken bekämpft beziehungsweise Brutstätten vermieden werden.

Photo: Georg Schäffner/Stadt Oberkirch
Photo: Georg Schäffner/Stadt Oberkirch

Tipps der Umweltabteilung: 
  

1.    Beseitigung aller unnötigen Wasserbehälter.

2.    Abdecken der Wasserbehälter (zum Beispiel Regenfässer), damit die Stechmückenweibchen ihre Eigelege nicht auf die Wasseroberfläche legen können.

3.    Regelmäßig Regenfässer und andere Wasserbehälter restlos leergießen, damit die Brut auf das Trockene fällt.

4.    Dort, wo es möglich ist, sollten Fische eingesetzt werden. Fische vertilgen die Stechmückenbrut am besten.

5.       Können die genannten Maßnahmen nicht durchgeführt werden, empfiehlt sich eine Bekämpfung mit umweltverträglichen Präparaten auf biologischer Basis zum Beispiel Culinex Tabletten mit dem natürlichen Wirkstoff BTI (Bacillus thuringiensis var. israelensis).

 

 

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