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109 Bewerber für 26 Sitze im Oberkircher Gemeinderat

Artikel vom 08.04.2019

Gemeindewahlausschuss befasste sich mit Wahlvorschlägen
 
Der Gemeindewahlausschuss der Stadt Oberkirch bestätigte in seiner Sitzung am 2. April die eingegangenen 18 Wahlvorschläge für den Gemeinderat und die acht Ortsteile. Dabei bewerben sich allein 109 Oberkircherinnen und Oberkircher um die 26 Sitze des Gemeinderats. Noch nie haben sich so viele Listen um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler für den Gemeinderat beworben.
 
Neben den bereits im Gremium vertretenen Fraktionen tritt in diesem Jahr erstmals auch eine Liste der FDP an. Nominiert sind für die CDU 26 Kandidaten, SPD & Bürgerliste 24, FWV 13, Bündnis 90/Grüne 18, Bürger für Oberkirch 20 und für die FDP acht. 25 der amtierenden Stadträte und Stadträtinnen haben sich zu einer erneuten Kandidatur entschlossen, lediglich Bettina Käppeler, SPD & Bürgerliste, hört auf.

Insgesamt zwölf Wahlvorschläge für die Ortschaftsräte
Für die Ortschaftsräte in den acht Ortsteilen wurden insgesamt zwölf Wahlvorschläge eingereicht. In den Ortschaften Bottenau, Ödsbach, Ringelbach, Stadelhofen und Tiergarten wird es jeweils nur eine Liste geben, so dass nach dem Mehrheitsprinzip gewählt hat. In Haslach, Nußbach und Zusenhofen gehen zwei oder gar drei Wahlvorschläge an den Start. Dabei hat sich in Zusenhofen mit „Bürger für Zusenhofen“ eine neue Gruppierung gebildet. Von der neuen Regelung, wonach in Ortschaften unter 3.000 Einwohnern pro Liste doppelt so viele Kandidaten nominiert werden dürfen, wurde teilweise auch Gebrauch gemacht. Beworben haben sich in Bottenau neun Kandidaten (für die Bürgervereinigung), in Haslach 16 (Wählervereinigung acht, Freie Bürgerliste acht), in Nußbach 19 (FWV neun, Bürgerliste zehn), in Ödsbach 13 (Bürgerliste), in Ringelbach zehn (Interessengemeinschaft), in Stadelhofen zehn (CDU), in Tiergarten zehn (Bürgerliste) und in Zusenhofen 34 (CDU elf, FWV zehn, Bürger für Zusenhofen 13).

Bild: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch
Bild: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch

Weitere Beschlüsse fasste der Gemeindewahlausschuss über die Auszählungsfolge am Wahlabend, die Unterbrechung der Wahlhandlung und den Einsatz von EDV bei der Ergebnisermittlung. Den Vorschlägen des Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses, Zentralstellenleiter Hermann Brüstle, konnte sich das Gremium jeweils einstimmig anschließen. So wird am Wahlabend des 26. Mais 2019 zunächst die Europawahl ausgezählt, an zweiter Stelle steht die Gemeinderatswahl. Am Folgetag folgt dann die Ergebnisermittlung der Kreistagswahl und der Ortschaftsräte. Nach der Schließung der Wahllokale am Sonntag ziehen alle Wahlvorstände zur Auszählung in das Rathaus in Oberkirch beziehungsweise in die jeweiligen Ortsverwaltungen um. Bei der Auszählung der Kommunalwahlen kommt eine elektronische Stimmzettelerfassung zum Einsatz.

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