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Spatenstich für Ganztagesgebäude der Realschule

Artikel vom 03.04.2019

Stadt investiert viel in den Schulstandort Oberkirch
 
13 Millionen Euro wird die Stadt Oberkirch dieses und nächstes Jahr in die weitere Entwicklung der Realschule Oberkirch investieren. Oberbürgermeister Matthias Braun sprach beim Spatenstich von einem manchmal „steinigen Weg, obwohl der Untergrund schlüpfrig ist und teuer war er auch“. Rektor Werner Franz sprach von einem Tag, auf den sich viele seit Jahren gefreut haben. Insbesondere sein Vorgänger Klaus Lienert habe viel Vorarbeit geleistet. Bis 2020 soll die Erweiterung und Sanierung beendet sein. „Es kommen zwei harte Jahre auf den Schulbetrieb zu“, erklärte Werner Franz, aber die Baumaßnahme sei während dem laufenden Schulbetrieb machbar.
 
Oberbürgermeister Braun dankte allen Beteiligten für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihre Ausdauer. „Die Schüler und Lehrer haben viel auf sich genommen“, meinte Braun. Gemeinderat und Verwaltung stehen hinter dieser hohen Investition, weil sie um die Bedeutung der Schulen in Oberkirch wissen. Braun hob hervor, dass die Standorte im Wettbewerb untereinander stehen. Standortwettbewerb bedeutet zunehmend auch Bildungswettbewerb. Mit diesen Investitionen wolle die Stadt die Realschule Oberkirch weiterentwickeln und den entsprechenden gesellschaftlichen Veränderungen anpassen.

Der Spatenstich für den neuen Gelenkbau der Realschule Oberkirch erfolgte am 29. März. Mit dabei waren, von links nach rechts: Heiko Feger, Stadtbaumeister Peter Bercher, Michael Waltersbacher, die Schülersprecher Christina Vogt und Luca Knöpfler, Oberbürgermeister Matthias Braun, Rektor Werner Franz, Bürgermeister Christoph Lipps, die Vertreter der Gemeinderatsfraktionen Karl-Heinz Menzel, Stephan Zillgith, Michael Braun, Hans-Jürgen Kiefer und der Projektleiter Ulrich Hanselmann. 
Bild: Hermann Brüstle/Stadt Oberkirch
Der Spatenstich für den neuen Gelenkbau der Realschule Oberkirch erfolgte am 29. März. Mit dabei waren, von links nach rechts: Heiko Feger, Stadtbaumeister Peter Bercher, Michael Waltersbacher, die Schülersprecher Christina Vogt und Luca Knöpfler, Oberbürgermeister Matthias Braun, Rektor Werner Franz, Bürgermeister Christoph Lipps, die Vertreter der Gemeinderatsfraktionen Karl-Heinz Menzel, Stephan Zillgith, Michael Braun, Hans-Jürgen Kiefer und der Projektleiter Ulrich Hanselmann.
Bild: Hermann Brüstle/Stadt Oberkirch

Investition in den Schulstandort des Renchtals
Der Gelenkbau zwischen der Realschule und der Renchtalschule wird 13 Millionen Euro kosten. Mit der Realisierung dieses Erweiterungsbaues und mit der Sanierung der Realschule sowie der Verlegung des Pausenhofes werden rund 17 Millionen Euro in die Schule investiert. Mit der Fertigstellung 2022 soll dann ein attraktiver und zukunftsfähiger Campus zur Verfügung stehen. Durch die Erweiterung erhält die Realschule zusätzlich 3.000 m² neue Fläche. Untergebracht werden, sollen im Neubau neben einer Mensa, Räume für die Ganztagesbetreuung, ein neues Rektorat und ein Lehrerzimmer, in dem endlich alle Lehrkräfte der Schule Platz finden. Das Land Baden-Württemberg fördert die Erweiterung mit knapp 3 Millionen Euro.
 
Oberbürgermeister Matthias Braun hob hervor, dass mit dieser Erweiterung auch Verbesserungen und Synergien für die Renchtalschule des Kreises einhergehen. Der Landkreis beteiligt sich finanziell an den Kosten. Der große Invest von 17 Millionen Euro seien nach den Worten Brauns auch nur durch eine verantwortungsvolle Finanzierung möglich. Ein solcher Betrag könne auch eine finanziell gut aufgestellte Stadt wie Oberkirch nur in Tranchen bereitstellen. Die Vorgehensweise in der Realschule soll deshalb auch als Vorbild für die Sanierung des Hans-Furler-Gymnasiums und die Erweiterung der Grundschule dienen.

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