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Ausgezeichnetes Essen an der Oberkircher Grundschule

Artikel vom 03.01.2019

Ausgezeichnetes Essen an Oberkircher Grundschule
 
Die Johann-Wölfflin-Schule ist eine von neun Modellschulen in Baden-Württemberg, was nachhaltiges, genussvolles und vor allem gesundes Essen angeht. Engagement des Mensabetreibers wird von Stuttgarter Ministerium gewürdigt. Schulverpflegung erfüllt die Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
 
„Der Landesregierung ist es ein großes Anliegen, das Essen in der Schule gesundheitsförderlich, nachhaltig und genussvoll ist, denn das ist die Voraussetzung, damit sie sich Kinder und Jugendliche in der Schule wohlfühlen und damit sie fit und leistungsfähig sind“, betonte vor wenigen Tagen die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, bei der Abschlusstagung des Modellprojekts ‚Schulverpflegung 2018‘ in Stuttgart. „Gutes Schulessen kann einen enormen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen leisten. Deshalb haben wir in diesem Jahr mit dem Modellprojekt ‚Schulverpflegung 2018‘ neun Schulen bei der Verbesserung ihrer Verpflegungsangebote unterstützt“. Eine dieser Modellschulen ist die Oberkircher Johann-Wölfflin-Grundschule. Dort ist natürlich die Freude groß, über diese Würdigung aus der Landeshauptstadt. Auf Initiative von Mensabetreiber Joachim Grünbacher hat sich die Grundschule an dem Projekt beteiligt.
 
Zertifiziertes Essen steht für kontrollierte Qualität
Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg hat seit März 2018 die neun Schulen im Rahmen eines individuellen Coachings unterstützt und begleitet. Dabei haben die Schulen die Speisepläne nach dem Qualitätsstandard für die Schulverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. überarbeitet und eine DGE-Zertifizierung durchgeführt. Durch den erhöhten Einsatz von ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der Region, eine Bio-Zertifizierung und die Vermeidung von Lebensmittelverlusten wird zudem eine hohe Nachhaltigkeit des Schulessens gewährleistet. „Ein Schulessen mit DGE- und Bio-Zertifikat steht für kontrollierte Qualität, die für alle nach außen sichtbar wird“, erläuterte Gurr-Hirsch bei der Gelegenheit. Die Eltern könnten sich damit sicher sein, dass Kinder und Jugendliche jeden Tag aus einem vielfältigen und gesundheitsförderlichen Angebot wählen könnten. „Leider gibt es immer noch wenige zertifizierte Schulmensen und Caterer im Land“, berichtete die Staatssekretärin. Gerade einmal 16 Schulen und 18 Caterer für Schule seien nach dem DGE-Standard zertifiziert. Darunter befänden sich die neun Modellschulen und fünf Pilotbetriebe aus dem Pilotprojekt ‚Große Küche – Gutes Essen‘, das das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in 2015 und 2016 mit zehn Pilotbetrieben aus allen Lebenswelten durchgeführt hätte.
 
Seit dem Schuljahr 2016/2017 betreibt Joachim Grünbacher die Mensen an der Johann-Wölfflin-Grundschule und am Hans-Furler-Gymnasium. Rund 250 Mahlzeiten werden im Schnitt an den beiden Oberkircher Schulmensen pro Tag ausgegeben. Mit der Zertifizierung im Rahmen des Projekts „Schulverpflegung 2018“ wird das Engagement von Joachim Grünbacher für eine nachhaltige, genussvolle und vor allem gesunde Schulverpflegung von Seiten des Stuttgarter Ministeriums gewürdigt.

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