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Franz Rothmund: Bilder aus fünf Jahrzehnten

Artikel vom 12.06.2019

Retrospektive im Rahmen der Ausstellungsreihe „Eins plus“
 
Im Rahmen der Oberkircher Ausstellungsreihe „Eins plus“ wird eine Retrospektive zum Werk von Franz Rothmund gezeigt. Bilder aus fünf Jahrzehnten werden vom 9. Juni bis 28. Juli 2019 in der städtischen Galerie präsentiert.
 
Erstmals findet in der Ausstellungsreihe eine breit angelegte Retrospektive statt. Der 2017 verstorbene Franz Rothmund studierte 1974 bis 1977 Malerei an der Kunstakademie in Karlsruhe bei Peter Dreher und Markus Lüpertz. Die Ausstellung spannt einen Bogen von den frühen Arbeiten aus der Akademiezeit bis hin zu den letzten Werken des Künstlers. Ob am Gegenständlichen festgemacht oder einer zunehmenden Abstrahierung unterworfen – immer sind die Bilder von Franz Rothmund Feste der Farbe, deren große Sinnlichkeit die Frage nach dem Ursprung des Motives nachrangig erscheinen lässt. Ob aus dem persönlichen Umfeld des Malers, ob aus dem Fenstermotiv abgeleitet oder durch die Musik beeinflusst: die Bildwerke entwickeln Schicht um Schicht ihr eigenes Leben. In ihnen begibt sich der Maler auf die Reise durch Zeit und Raum.

Franz Rothmund, Bith of the Cool II, 2003
Franz Rothmund, Bith of the Cool II, 2003

Tobias Schmiederer, Gitarrenschüler der Musik- und Kunstschule Achern/Oberkirch sorgte mit seinem Lehrer Klaus Leopold am 8. Juni für die passende musikalische Begleitung der Vernissage.
 
Besondere Aktion zu „Oberkirch leuchtet“
Eine besondere Aktion gibt es am Freitag, 12. Juli, zu „Oberkirch leuchtet“. Wenn an dem Abend die gesamte Oberkircher Innenstadt in einem Lichterglanz erstrahlt, dann findet in der Zeit von 19:00 bis 22:00 Uhr zu jeder vollen Stunde die Aktion „Zehn Minuten im Museum“ statt. Kurator Manfred Grommelt führt dann an dem Abend durch die Ausstellung. 
 

Die Retrospektive zum Werk von Franz Rothmund kann vom 9. Juni bis zum 28. Juli 2019 im Heimat- und Grimmelshausenmuseum besichtigt werden. Die Vernissage ist am 8. Juni, um 11:00 Uhr.
Quelle: privat
Die Retrospektive zum Werk von Franz Rothmund kann vom 9. Juni bis zum 28. Juli 2019 im Heimat- und Grimmelshausenmuseum besichtigt werden. Die Vernissage ist am 8. Juni, um 11:00 Uhr.
Quelle: privat

Bürgermeister Christoph Lipps konnte knapp 90 Kunstfreunde zur Vernissage „Franz Rothmund: Bilder aus fünf Jahrzenten“ am 8. Juni begrüßen. Die Ausstellung gibt einen Einblick auf 41 Arbeiten aus fünf Jahrzehnten. Sonderaktion bei „Oberkirch leuchtet“ am 12. Juli.
 
Neben den Zahlreichen Kunstfreunden konnte Bürgermeister Lipps zur Eröffnung der Retrospektive auch Ulla Rothmund, Frau des 2017 verstorbenen Künstlers, in der Galerie im Heimat- und Grimmelshausenmuseum begrüßen. „Franz Rothmund ist vielen Menschen in unserer Raumschaft als namhafter Künstler und geschätzter Kunsterzieher am Gymnasium Achern ein Begriff“, betonte Lipps in seinem Grußwort. „Am dortigen Gymnasium hat er zusammen mit Manfred Grommelt das Fach Kunst zu einem besonderen Profil entwickelt, was in der Vergabe des Titels „Schülerakademie Kunst“ durch das Kultusministerium Baden-Württemberg gipfelte.“ Doch nicht nur in seinem beruflichen Umfeld war Franz Rothmund ein steter Impulsgeber. Außerhalb der Schule engagierte er sich besonders für die Illenau. Er gehörte dem Förderkreis Forum Illenau an, die Initiative für die Illenau-Werkstätten in den ehemaligen Stallungen und deren Aufbau sind untrennbar mit seinem Namen verbunden.

Die Kunstausstellung der Reihe „Eins plus“ kann bis zum 28. Juli zu den üblichen Öffnungszeiten des Oberkircher Heimat- und Grimmelshausenmuseums besucht werden: dienstags und donnerstags von 15:00 bis 19:00 Uhr sowie sonntags von 10:00 bis 12:30 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Alle Photos: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch
Alle Photos: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch

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