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Kriminalstatistik für Jahr 2018 vorgestellt

Artikel vom 16.04.2019

Drastischer Rückgang bei Straftaten in Oberkirch
 
Zum alljährlichen Pressegespräch konnte Bürgermeister Christoph Lipps gemeinsam mit Revierleiter Guido Kühn Vertreter der lokalen Presse am 11. April  im Oberkircher Rathaus begrüßen. Der Blick auf die Kriminalstatistik für den Bereich des Polizeipostens Oberkirch verdeutlichte, dass Oberkirch auch 2018 die sicherste Große Kreisstadt in der Ortenau war. Mit 892 Straftaten wurden im abgelaufenen Jahr deutlich weniger verwirklichte Delikte gezählt, 7,5 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr.
 
Bürgermeister Lipps betonte in seiner Begrüßung die besondere Bedeutung der Kriminalstatistik. „Sie ist wichtig, um die Bevölkerung über die tatsächliche Entwicklung der Sicherheitslage vor Ort zu informieren“, erläuterte Lipps zu Beginn des Termins. Kriminalprävention sei dabei eine Daueraufgabe, derer sich Polizei und Stadt gemeinsam stellen würden. „Sehr froh bin ich darüber, dass die Kriminalität im Renchtal auf einem sehr niedrigem Niveau ist“, betonte er. „Natürlich ist aber jedes Opfer einer Straftat, eines zu viel.“ Das hohe Sicherheitsniveau sei dabei sicherlich auch auf die gute Zusammenarbeit aller in dem Feld aktiven Akteure zurück zu führen. „Dank der kurzen Wege ist die Zusammenarbeit sehr intensiv.“

Gute Zusammenarbeit wird geschätzt
Revierleiter Guido Kühn gab dieses Lob gerne zurück. In seiner Vorstellung des umfangreichen statistischen Zahlenwerks hob er den starken Rückgang der Straftaten um 7,5 Prozent von 964 (Jahr 2017) auf 892 (2018) hervor. Auch die Zahl der Wohnungseinbrüche mit drei Fällen war sehr niedrig. „Das ist die niedrigste Fallzahl in den letzten 20 Jahren“, unterstrich Kühn. Dieser Rückgang sei auch ein Ergebnis der großen Präsenz in Form von Streifen und der geleisteten Präventionsarbeit. „Gerade der Wohnungseinbruch belastet die Betroffenen sehr“, schilderte Postenleiter Wolfram Kiefer. Die damit einhergehende Verletzung der Privatsphäre belastet die Opfer einer solchen Straftat in vielen Fällen mehr als materielle Schäden und Verluste. Neben den Wohnungseinbrüchen ging auch die Zahl der Fahrraddiebstähle in Oberkirch zurück, von 69 auf 61.
 
„Zugenommen haben die Sachbeschädigungen“, so Wolfram Kiefer. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 100.000,- Euro. Häufig waren öffentliche Einrichtungen Ziel des Vandalismus‘. „Hier wird 2019 personell und zeitlich ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit liegen.“ Keine Auswirkung auf die Oberkircher Kriminalstatistik habe 2018 die Containerunterkunft für Flüchtlinge gehabt. Diese Bevölkerungsgruppe habe für die Statistik keine Rolle gespielt. Daher werde der Abbau der Containerunterkunft auch keine Auswirkungen auf die kommende Kriminalstatistik haben.

Stellten gemeinsam die Kriminalstatistik 2018 für Oberkirch vor, von links: Revierleiter Guido Kühn, Bürgermeister Christoph Lipps, Polizeipostenleiter Wolfram Kiefer und Fachbereichsleiter Frank Niegeloh.
Photo: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch
Stellten gemeinsam die Kriminalstatistik 2018 für Oberkirch vor, von links: Revierleiter Guido Kühn, Bürgermeister Christoph Lipps, Polizeipostenleiter Wolfram Kiefer und Fachbereichsleiter Frank Niegeloh.
Photo: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch

„Oberkirch ist die sicherste Große Kreisstadt in der Ortenau“, bilanzierte Revierleiter Kühn in dem Gespräch mit der Presse. Mit der Qualifizierung von zwei Mitarbeitern des städtischen Gemeindevollzugsdienstes für den allgemeinen Ordnungsdienst werde die bestehende schon gute Zusammenarbeit noch weiter gefestigt, stimmten Bürgermeister und Revierleiter überein. Sorgen um die personelle Ausstattung des Polizeipostens muss man nicht haben. „Der Posten bleibt so stark besetzt, wie bisher“, stellte Kühn noch zum Abschluss des Pressegesprächs klar.

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