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Kindergarten "St. Josef" in Nußbach

Artikel vom 05.09.2018

Schadstofffund führt zur Sanierung eines Gruppenraums und zur Auslagerung der Krippe / Keine Hinweise auf Gesundheitsgefährdung
 
Bei Voruntersuchungen für den Neubau des Kindergartens „St. Josef“ in Nußbach wurde in einem Raum im Bodenbelag ein fest gebundenes asbesthaltiges Material ermittelt. Raumluftmessung fand keinerlei Spuren von Asbest. Stadt Oberkirch sperrte sofort den Raum und lässt diesen ab dem 24. September sanieren. Andere Räume des Kindergartens haben nicht diesen Bodenbelag.
 
In den Sommerferien des Kindergartens „St. Josef“ wurden Raumluftmessungen in der gesamten Einrichtung durchgeführt. Die Messergebnisse der beauftragten Offenburger Fachfirma hatten keine Beanstandungen im Hinblick auf die durchgeführten Raumluftmessungen – unter anderem Schimmel und flüchtige organische Substanzen – ergeben. Alle im Kindergarten gemessenen Werte liegen weit unterhalb der vorgegebenen gesetzlichen Grenzwerte.

Keine Hinweise auf Gesundheitsgefährdung
Im Zuge der Planung des Neubaus für den Kindergarten „St. Josef“ wurden zusätzlich Baustoffuntersuchungen durchgeführt. In einem Raum der Einrichtung – dem sogenannten Bauzimmer – wurde im Bodenbelag ein fest gebundenes asbesthaltiges Material ermittelt. Bei den umgehend durchgeführten Raumluftmessungen wurde durch die Experten der beauftragten Fachfirma festgestellt, dass in der Raumluft der Einrichtung keinerlei Asbestfasern aus dem Bodenbelag vorhanden sind.
 
Nach Aussage der Fachfirma gibt es keinen Hinweis auf eine gesundheitliche Gefährdung durch den in dem Raum verbauten Bodenbelag. „Die Stadt Oberkirch nimmt ihre Fürsorgepflicht gegenüber den Kindergartenkindern und den dort beschäftigten Mitarbeiterinnen sehr ernst“, betont Oberbürgermeister Matthias Braun. „Daher haben wir umgehend nach Feststellung des Asbests im Bodenbelag des Bauzimmers den Raum gesperrt und eine Untersuchung der Raumluft beauftragt. Mit Erleichterung habe ich das Ergebnis aufgenommen, dass in der Raumluft keine Hinweise auf gesundheitsgefährdende Stoffe entdeckt wurden.“

Fürsorgliches Verhalten genießt höchste Priorität
Ungeachtet dieses Untersuchungsergebnis‘ haben sich die Verantwortlichen auf Seiten der Stadt Oberkirch entschlossen, vorsorglich das Bauzimmer im gegenwärtigen Zustand nicht mehr zu nutzen. Als Ersatz steht ab dem 10. September ein Raum in der benachbarten Krongutschule zur Verfügung. Der Bodenbelag wird vorsorglich ausgebaut und der Gruppenraum saniert. Dies geschieht vom 24. September bis 7. Oktober. Für diese zwei Wochen muss der Kindergarten „St. Josef“ komplett geschlossen werden. Die Krippe der Einrichtung wechselt für diese Zeit in den Kindergarten „St. Wendel“ nach Bottenau. Die anderen zwei Kindergartengruppen kommen für diese Zeit in Räumen der Krongutschule unter.

Eingehende und umfassende Information der Eltern
„Sorgfältiges und verantwortungsvolles Handeln genießen höchste Priorität. Wir stehen im engen Kontakt mit der Leiterin des Kindergartens, der Rektorin der Krongutschule und Ortsvorsteher Joachim Haas, mit denen das gewählte Vorgehen abgestimmt wurde“, berichtet Oberbürgermeister Braun. „Daher wurden auch umgehend die notwendigen Entscheidungen getroffen und darüber transparent informiert.“
 
Die Eltern aller Kindergartenkinder von „St. Josef“ wurden in der vergangenen Woche schriftlich informiert. Darüber hinaus fand am 3. September eine Informationsveranstaltung für diese Eltern statt. In dieser informierten Oberbürgermeister Matthias Braun, Vertreter der Stadtverwaltung, ein Experte, der mit den Untersuchungen beauftragten Fachfirma, die Leiterin des Kindergartens sowie Ortsvorsteher Joachim Haas eingehend und umfassend die anwesenden Eltern über den aktuellen Sachstand und die getroffenen Maßnahmen.

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