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2019 wird eine Baden-Württembergische Erdbeerkönigin gekürt

Artikel vom 11.06.2018

Baden-Württemberg ist eines der größten Anbaugebiete der Königin der Früchte der Erdbeeren. Diese Beerenfrucht hat nicht nur für die Erzeuger eine ganz besondere Stellung, sondern ist gerade auch für die Städte und Gemeinden ein ganz wesentlicher Bestandteil des Stadtmarketings.
 
Dabei geht es darum, dass Know-how verschiedener regionaler Akteure im Tourismus, Gastronomie, Landwirtschaft und Einzelhandel zu bündeln und daraus ein einheitliches und unverwechselbares Gesamtbild zu entwickeln, wozu auch die Wahl einer Baden-Württembergischen Erdbeerkönigin zählt. Auf diese Weise werden die Stärken in den Städten und Kommunen nach außen transportiert. Durch solch abgestimmte Ereignisse kann eine regionale Identität entwickelt werden, die sich von anderen Regionen abhebt. Auch deshalb unterstützen die Organisatoren die Wahl einer Baden-Württembergischen Erdbeerkönigin.

Staatssekretärin übernimmt Schirmherrschaft
Auf Initiative von Kordula Kovac aus Wolfach soll nur die neue Hoheit 2019 in Oberkirch im Benehmen mit den landwirtschaftlichen Verbänden und dem Obstgroßmarkt Mittelbaden in Oberkirch inthronisiert werden.
 
Unterstützung signalisiert auch Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch. „Gerade Mittelbaden ist der Erdbeerstandort Nummer Eins in Baden-Württemberg. Eines der zentralen Anbaugebiete ist hier speziell die Region um Oberkirch. Ich begrüße die Idee von Frau Kovac, die mit Unterstützung der Stadt Oberkirch und den Landwirtschaftlichen Verbänden nun das Projekt gemeinsam umsetzen“, so die Staatssekretärin. In Baden-Württemberg werden auf rund 2.300 ha Erdbeeren im Freiland und in Folientunneln, vorwiegend entlang des Rheines und am Bodensee angebaut. Rund zehn Prozent der Erdbeerernte kommen aus dem geschützten Anbau.
 
Die Erdbeeren aus Baden-Württemberg stehen sinnbildlich für alles Gute aus der regionalen und saisonalen Landwirtschaft. Deshalb liegt es nahe, das eine Baden-Württembergische Erdbeerkönigin Repräsentantin und Botschafterin für Produkte aus der Region, für Regionalität und gesundes Essen sein soll. Sie soll für die heimischen Produkte und dem Berufsstand der Landwirte bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen wie Messen und Ausstellungen, bei den Erzeugern oder bei verschiedenen Festen werben.
 

Freuten sich über den gelungenen Startschuss zur Kür der ersten Baden-Württembergischen Erdbeerkönigin in Oberkirch. Auf Initiative von Kordula Kovac (zweite von links) und Oberbürgermeister Matthias Braun (dritter von links) fand nun in Oberkirch ein Pressetermin zu den Hintergründen der Kür statt. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (vierte von links) hat die Schirmherrschaft übernommen.
Freuten sich über den gelungenen Startschuss zur Kür der ersten Baden-Württembergischen Erdbeerkönigin in Oberkirch. Auf Initiative von Kordula Kovac (zweite von links) und Oberbürgermeister Matthias Braun (dritter von links) fand nun in Oberkirch ein Pressetermin zu den Hintergründen der Kür statt. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (vierte von links) hat die Schirmherrschaft übernommen.

Oberkirch idealer Standort für Wahl
Der Oberbürgermeister der Stadt Oberkirch, Matthias Braun, freut sich ebenfalls  über das Projekt und meint, dass Oberkirch ideale Voraussetzungen für die Wahl einer Baden-Württembergischen Erdbeerkönigin biete. Seit dem Jahre 1840 werden in Oberkirch erwerbsmäßig Erdbeeren angebaut. Jedes Jahr werden fast 8.000 Tonnen der süßen Früchte von Oberkirch über den Obstgroßmarkt Mittelbaden in das In- und Ausland verkauft. Neben dem Weinanbau ist gerade das Beerenobst und hier insbesondere die Erdbeere ein Imageträger ganz besonderer Art für die Städte und Kommunen in der Region. „Zum 20. Erdbeerfest in Oberkirch soll die erste Baden-Württembergische Erdbeerkönigin gewählt werden“, erklärte das Stadtoberhaupt.
 
Die Initiatorin Kordula Kovac meint, dass die Arbeit der Landwirte und speziell der Erdbeerbauern für die Region besonders wertvoll sei. Die Landwirte produzieren besondere Produkte und halten die wunderbare Landschaft für die Menschen in der Region frei. Dadurch ermöglichen sie erst, dass die eindrucksvoll gepflegte und attraktive Landschaft von den Touristen begehrt wird und somit eine weitere Einnahmequelle für viele Menschen außerhalb der Landwirtschaft bietet. Die Baden-Württembergische Erdbeerkönigin soll auf allen möglichen Wegen Werbung für Erdbeeren aus Baden-Württemberg machen können und auf Museen, in Städten und Gemeinden, in Schulen, in Kindergärten, bei Märkten und Händlern zum Einsatz kommen.

Erste Kür am 24. Mai 2019
Die Wahl der ersten Baden-Württembergischen Erdbeerkönigin soll am 24. Mai 2019 in der Erwin-Braun-Halle in Oberkirch stattfinden. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung erfolgt die Kür der neuen Hoheit. Gewählt wird die Erdbeerkönigin von einer Jury, in der neben dem Land Baden-Württemberg, auch die Bürgermeister der beteiligten Kommunen, Vertreter des Landkreises und Vertreter der Landwirtschaftlichen Verbände vertreten sind. Finanziert wird das Projekt über die beteiligten Kommunen und Sponsoren.

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