Kreisstadt Oberkich

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Gefahr von Wald- und Flurbränden

Artikel vom 18.07.2022

Hinweise zum richtigen Verhalten

Die aktuelle Hitzeperiode erhöht die Gefahr von Wald- und Flurbränden, laut Deutschem Wetterdienst wird die Waldbrandgefahr für den Ortenaukreis aktuell als „hoch“ eingestuft - Gefahrenstufe „vier“ von fünf. Bei den aktuellen Witterungsverhältnissen mit der heißen Luft und den trockenen Böden reicht bereits eine achtlos weggeworfene glimmende Zigarette, um die Natur in Brand zu setzen. In den Sommermonaten gilt im Wald ein Rauchverbot herrscht. Feuer machen ist auch nur an fest eingerichteten Feuerstellen möglich, freies Grillen im Wald ist verboten. Vegetationsbrände können sich rasend schnell ausbreiten
.
Folgende Regeln gilt es zu beachten:

  • Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald ein grundsätzliches Rauchverbot.
  • Keine Zigaretten oder andere brennende Gegenstände in die Natur – erst recht nicht aus dem Fahrzeug werfen.
  • Niemals Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen stehen lassen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entzündet. Dies betrifft neben allen Modellen mit am Fahrzeugboden liegenden Katalysatoren (viele Pkw mit Otto-Motoren) künftig auch immer mehr Fahrzeuge mit der Abgasnorm „Euro VI“. Werden diese in den Regenerationsmodus geschaltet, können sehr hohe Temperaturen auftreten.
  • Offenes Feuer ist im Waldgebiet nur an behördlich genehmigten und entsprechend gekennzeichneten Feuerstellen zulässig. Besteht eine abstrakte Brandgefahr, wie zum Beispiel sehr trockene oder nahegelegene Waldflächen, fliegende Glut, zu erwartender unsachgemäßer Umgang mit dem Feuer und der Brandstelle, ist auch das Entzünden von Feuer an diesen Stellen verboten.
  • Das Feuer komplett ausbrennen lassen, eine Glut muss abgelöscht werden. Der zunehmende Wind, etwa vor einem Gewitter, könnte das Feuer sonst wieder entfachen und bereits ein fliegender Funke könnte zum Waldbrand führen.
  • Grillen in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen.
  • Verbote zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten gilt es zu respektieren.
Die Archivaufnahme entstand bei einem Vegetationsbrand in Nußbach.
Quelle: Freiwillige Feuerwehr Oberkirch
Die Archivaufnahme entstand bei einem Vegetationsbrand in Nußbach.
Quelle: Freiwillige Feuerwehr Oberkirch

Beim Entdecken eines Waldbrands oder von Rauchwolken, soll unmittelbar die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 angerufen werden und – wenn möglich – die folgenden Informationen angegeben werden:

  • Wo genau brennt es?
  • Wie groß ist die Brandfläche?
  • Ist es ein Bodenfeuer oder brennen auch bereits die Wipfel der Bäume?
  • Wie kommt die Feuerwehr am günstigsten zum Brandort?
  • Wo sind Wasserentnahmestellen?
  • Wenn möglich, bitte vor Ort bleiben, damit die Brandstelle für die Feuerwehr erkennbar ist.
  • Selbst löschen nur dann, wenn dies möglich ist und eine Eigengefährdung ausgeschlossen ist

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Kontakt

Stadtverwaltung Oberkirch

Eisenbahnstraße 1
77704 Oberkirch

Tel.: 07802 82-0
Fax: 07802 82-550

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