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Grimmelshausen hat seinen Platz in der Oberkircher Fußgängerzone

Artikel vom 13.10.2021

Unter reger Anteilnahme wurde vergangenen Samstag das Grimmelshausen-Denkmal in der Oberkircher Fußgängerzone feierlich enthüllt. Der 400. Geburtstag des Barockdichters und wohl bekanntesten Oberkirchers waren Anlass genug für die Auftragsarbeit.
 
Der Oberkircher Gemeinderat entschied aus Anlass des 400. Geburtstags von Hans Jacob von Grimmelshausen ein Denkmal für den Dichter in Auftrag zu geben. Grimmelshausens Hauptwerk „Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch“, erschienen 1668, wurde von ihm auch in seiner Zeit als Schaffner bei Hans Reinhard von Schauenburg in Oberkirch-Gaisbach geschrieben. Heute gilt der Barockroman als das literarische Dokument des Dreißigjährigen Krieges.

Oberbürgermeister Matthias Braun freute sich mit den Kunsthandwerkern Gerd Dörflinger, Wolfgang Ducksch und Tobias Huber sowie den anwesenden Vertretern der Gemeinderatsfraktionen und der Sparkassenstiftung über das gelungene Denkmal.
Bild: Nicole Trayer/Stadt Oberkirch
Oberbürgermeister Matthias Braun freute sich mit den Kunsthandwerkern Gerd Dörflinger, Wolfgang Ducksch und Tobias Huber sowie den anwesenden Vertretern der Gemeinderatsfraktionen und der Sparkassenstiftung über das gelungene Denkmal.
Bild: Nicole Trayer/Stadt Oberkirch

Bronzeplastik entstand in 500 Stunden
Der Oberkircher Bildhauer Gerd Dörflinger gestaltete nun in Kooperation mit seinen Kollegen Wolfgang Ducksch sowie Tobias Huber das neue Denkmal. Oberbürgermeister Matthias Braun, wie auch die anwesenden Vertreter der Gemeinderatsfraktionen zeigten sich von dem Denkmal begeistert. Manuela Bijanfar, Leiterin der Grimmelshausen-Runde, interpretierte im Anschluss das Fabelwesen und zitierte aus dem Werk Grimmelshausens.

350 Kilogramm Bronze und 500 Arbeitsstunden ergaben die Plastik, die nun künftig vor dem Heimat- und Grimmelshausenmuseum in der Fußgängerzone Einheimische und Gäste gleichermaßen zum Verweilen einlädt.
 
Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Ensemble der Musik- und Kunstschule Achern/Oberkirch unter der Leitung von Thomas Neuberth. Dank der Unterstützung durch die Regionalstiftung der Sparkasse Offenburg/Ortenau war die Realisierung des Denkmals möglich.

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