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Freie Fahrt über die Draveil-Brücke nach neun Monaten Bauzeit

Artikel vom 15.06.2021

Ortenaukreis gibt modernes Brückenbauwerk für den Verkehr frei
 
Der Ortenaukreis hat am Nachmittag des 14. Juni 2021 den Neubau der in die Jahre gekommenen Draveil-Brücke über die Rench in Oberkirch für den Verkehr freigegeben. Das moderne, leistungsfähige Brückenbauwerk ersetzt die 1954 erbaute Brücke in der Oberdorfstraße. Rund 1.695.000,- Euro hat der Kreis in den Brückenneubau investiert, das Land fördert die Maßnahme im Zuge des „Kommunalen Sanierungsfonds Brücken“ mit 941.500,- Euro.
 
Oberbürgermeister Matthias Braun freute sich gemeinsam mit Michael Loritz, Dezernent für Infrastrukturen des Ortenaukreises, über den gelungenen Neubau. Die bisherige Dravail-Brücke wurde vergangenen September abgerissen. Nach knapp neun Monaten Bauzeit wurde am Montag die neue Brücke dem Verkehr übergeben. Die 1954 erbaute Brücke in der Oberdorfstraße hatte zum Schluss erhebliche Schäden und wurde daher durch einen leistungsfähigeren Brückenneubau ersetzt. „Ich bin froh, dass der Ortenaukreis mit dem Neubau der Draveil-Brücke seine Aufgabe als Straßenbaulastträger verantwortungsvoll ausübt“, dankte Oberbürgermeister Matthias Braun ausdrücklich Michael Loritz als Vertreter des Kreises bei der Verkehrsfreigabe. Dies sei längst keine Selbstverständlichkeit. Denn bundesweit habe sich ein erheblicher Sanierungsbedarf an Straßen und Brücken angehäuft. „Der Ortenaukreis bekennt sich mit diesem Neubau auch zu einer zeitgemäßen und sicheren Verkehrsinfrastruktur unter seiner Straßenbaulastträgerschaft.“

Oberbürgermeister Matthias Braun freute sich gemeinsam mit Michael Loritz, Dezernent für Infrastrukturen des Ortenaukreises, über den gelungenen Neubau. Die bisherige Dravail-Brücke wurde vergangenen September abgerissen. Nach knapp neun Monaten Bauzeit wurde am Montag die neue Brücke dem Verkehr übergeben.
Oberbürgermeister Matthias Braun freute sich gemeinsam mit Michael Loritz, Dezernent für Infrastrukturen des Ortenaukreises, über den gelungenen Neubau. Die bisherige Dravail-Brücke wurde vergangenen September abgerissen. Nach knapp neun Monaten Bauzeit wurde am Montag die neue Brücke dem Verkehr übergeben.

Reibungslose Zusammenarbeit
Der Dank des Stadtoberhaupts ging ebenso an den Kreistag, der die für den Neubau notwendigen Mittel bereitgestellt hatte. Reibungslos war auch die Zusammenarbeit zwischen dem städtischen Sachgebiet „Tiefbau und Umwelt“ und dem Straßenbauamt des Kreises. „Sie hatten immer ein offenes Ohr für die Belange der Oberkircher Bevölkerung“, richtete sich Braun an die Vertreter des Landkreises. Die Baustelle sei aus Sicht der Stadt ein Selbstläufer gewesen. Die Stadt Oberkirch weiß um verantwortungsvolle Aufgabe eine sichere Infrastruktur bereit zu halten. 92 Brücken unterschiedlichster Größe und unterschiedlichsten Alters stehen allein auf der Gemarkung von Oberkirch.
 
„Die neue Draveil-Brücke ist ein echtes Schmuckstück und entspricht den neusten Ingenieurstandards“, hob Michael Loritz hervor, welcher das Bauwerk gemeinsam mit Oberbürgermeister Braun, Kreisräten des Renchtals sowie Vertretern der ausführenden Baufirma und des planenden Ingenieurbüros für den Verkehr freigab. „In nur neun Monaten Bauzeit ist ein leistungsfähiger Brückenneubau entstanden, der im Vergleich zur Vorgängerin die doppelte Traglast aushält und somit auch größere Sattelzüge tragen kann“, schilderte Loritz. Angesichts erheblicher Schäden am Fahrbahnbelag, an den Brückenpfeilern und am Geländer sei das alte Bauwerk in einem ungenügenden Zustand gewesen; der Ersatzneubau habe sich unter Abwägung sämtlicher wirtschaftlicher Gesichtspunkte als beste Lösung herausgestellt. Insgesamt seien die Arbeiten gut und reibungslos verlaufen. Gerade in der Abschlussphase der Bauarbeiten, in der das Bauwerk mittels Hydraulik zwei Tage lang um rund 80 Zentimeter abgesenkt wurde, haben die Aktivitäten des Straßenbauamts und der beteiligten Firmen die Aufmerksamkeit zahlreicher interessierter Bürgerinnen und Bürger auf sich gezogen haben.

Pont Neuf: Die Brücke im Oberdorf trägt den Namen von Oberkirchs französischer Partnerstadt Draveil. Die Freundschaft zwischen den beiden Kommunen besteht bereits seit 50 Jahren.
Alle Bilder: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch
Pont Neuf: Die Brücke im Oberdorf trägt den Namen von Oberkirchs französischer Partnerstadt Draveil. Die Freundschaft zwischen den beiden Kommunen besteht bereits seit 50 Jahren.
Alle Bilder: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch

Lösungen für Oberdorf gefunden
„Da der Kreis bei seinen zahlreichen Baumaßnahmen stets großen Wert darauf legt, die Einschränkungen der Verkehrsteilnehmer und Anwohner so gering wie möglich zu halten und für einen möglichst reibungslosen Bauablauf zu sorgen, sind wir auch sehr zufrieden und dankbar, dass wir mit der von der Stadt Oberkirch eingerichteten Behelfshaltestelle für den Ringbus und dem gemeinsam finanzierten Ruf-Taxi eine gute und kurzfristig umsetzbare Lösung gefunden haben, um auch den Bedürfnissen der gehbehinderten Anwohnerinnen und Anwohner gerecht zu werden“, so der Dezernent. Das Angebot war ergänzend zu den zu Baubeginn bereits eingerichteten Umleitungsstrecken für PKWs und LKWs, Radfahrer und Fußgänger als eine von einigen Bürgerinnen und Bürgern im Zuge der Bauarbeiten gewünschte Umgehungsmöglichkeit für Menschen mit körperlichen Einschränkungen geschaffen worden. 74 Taxifahrten und 52 Fahrkarten erstatteten Kreis und Kommune gemeinsam den Nutzern.
 
Zudem dankte Loritz auch im Namen von Landrat Frank Scherer dem Land für die Förderung, der Stadt und den beteiligten Firmen Rendler und Ingenieurbüro RS für die gute Zusammenarbeit sowie dem Kreistag, der beträchtliche Komplementärmittel bereit- und damit die richtigen Weichen für eine zeitgemäße und sichere Infrastruktur gestellt habe.

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