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Polizeirevier stellte Kriminalstatistik 2020 vor

Artikel vom 03.05.2021

Das traditionelle Pressegespräch zur Kriminalstatistik des abgelaufenen Jahrs konnte Corona-bedingt erneut nicht im Oberkircher Rathaus stattfinden. Die Zahlen für den Bereich des Polizeireviers Achern / Oberkirch sind dabei sehr positiv.
 
Nach einem 20-Jahres-Tief bei den registrierten Straftaten im Jahr 2019, sank die Zahl im vergangenen Jahr noch einmal um 2,3 Prozent auf 2.867 Straftaten. Im Landes- und Kreisvergleich war der Rückgang im Corona geprägten Jahr deutlich geringer und auf die niedrige Zahl des Vorjahres zurückzuführen.
 
Bei der Zahl der ermittelten Tatverdächtigen konnte sich das Revier noch einmal steigern, ebenso wurden mit 58,4 Prozent deutlich mehr Fälle aufgeklärt, ein Plus von 5,4 Prozent. Diese Ermittlungserfolge stehen nicht nur für die engagierte Arbeit der Beamten des Reviers sondern erhöhen gleichermaßen das Sicherheitsgefühl der Bewohner des Gebiets. Durch eine starke Ermittlungstätigkeit, gerade im Bereich der Rauschgiftdelikte, konnten hier 27 Fälle mehr angezeigt werden. Insgesamt wurden 292 Delikte erfasst.

Die Zahlen der Kriminalstatistik für das vergangene Jahr waren auch durch die Corona-Pandemie geprägt. Die positive Entwicklung setzte sich auch in Zeiten der Pandemie fort. Ein Zeichen für engagierte und erfolgreiche Arbeit der Beamten des Polizeipostens und ihrer Revierkollegen.
Bild: Archiv
Die Zahlen der Kriminalstatistik für das vergangene Jahr waren auch durch die Corona-Pandemie geprägt. Die positive Entwicklung setzte sich auch in Zeiten der Pandemie fort. Ein Zeichen für engagierte und erfolgreiche Arbeit der Beamten des Polizeipostens und ihrer Revierkollegen.
Bild: Archiv "Rundblick"

Starker Rückgang bei Diebstahlsdelikten
Besonders erfreulich ist der starke Rückgang bei den Diebstahlsdelikten um 119 Taten. Dies entspricht einer Abnahme um zwölf Prozent. Gerade die Zahl der Wohnungseinbrüche beeinflusst massiv das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Hier blieb die Zahl konstant niedrig bei 32 Fällen. Im Vergleich zu den Jahren 2012 bis 2018 liegen das Revier hier gerade einmal bei der Hälfte der Fälle. Mit 217 Fahrraddiebstählen reduzierte sich die Zahl der Taten in diesem Deliktsfeld um 91 Fälle im Vergleich zum Vorjahr.
 
Im Bereich der Sachbeschädigungen wurde der Trend der letzten zehn Jahre beibehalten. So kann das Revier mit 28 Fällen weniger als im Jahr 2019 bereits jetzt im elften Jahr in Folge eine Abnahme in diesem Deliktsfeld verzeichnen. Trotz der leichten Zunahme von sieben Fällen im Bereich der Straßenkriminalität, befinden sich die Zahlen immer noch weit unter den Zahlen der Jahre 2010 bis 2018. Mit elf Fällen weniger als im Vorjahr, gingen auch die Körperverletzungsdelikte um vier Prozent zurück. Im Jahr 2020 wurden 244 Fälle bearbeitet.

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