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Ausstellungsreihe "Eins plus" wird mit Rüdiger Seidt fortgesetzt

Artikel vom 13.02.2019

Stahlplastiken begegnen dem Betrachter leicht und dynamisch
 
Bürgermeister Christoph Lipps konnte zur gut besuchten Vernissage am 9. Februar Rüdiger Seidt und Kurator Rainer Braxmaier begrüßen. Die aus Stahlplastiken und Papierarbeiten bestehende Kunstausstellung des Forbacher Künstlers kann bis zum 31. März in der Galerie im Heimat- und Grimmelshausenmuseum besucht werden.

Bürgermeister Christoph Lipps (rechts) konnte zur Vernissage Kurator Rainer Braxmaier und Rüdiger Seidt (Mitte) begrüßen. Die Arbeiten von Rüdiger Seidt können bis zum 31. März 2019 im Heimat- und Grimmelshausenmuseum besichtigt werden.
Bürgermeister Christoph Lipps (rechts) konnte zur Vernissage Kurator Rainer Braxmaier und Rüdiger Seidt (Mitte) begrüßen. Die Arbeiten von Rüdiger Seidt können bis zum 31. März 2019 im Heimat- und Grimmelshausenmuseum besichtigt werden.

„Die Ausstellungen in der bisherigen Struktur haben sich bewährt und werden auch vom kunstinteressierten Publikum sehr gut angenommen“, berichtete Bürgermeister Lipps den rund 40 Gästen der Vernissage. „So wurden im vergangenen Jahr 2018 etwa für die Ausstellungen der Reihe „Eins plus“ ohne die gerade erst vor wenigen Wochen beendete Jahresausstellung „Kunst hilft“ über 1.300 Besucher gezählt.“ Er dankte dabei den Oberkircher Künstlern, welche sich als Kuratoren innerhalb der Reihe ehrenamtlich einbringen. Mit dem aus Forbach stammenden Rüdiger Seidt wird die Ausstellungsreihe „Eins plus“ nun fortgesetzt.

Präzise Figuration
Bei Seidt erhält das eigentlich so tote Stahlmaterial eine Lebendigkeit, die den Betrachter fasziniert und zum Staunen einlädt. Präzise konstruiert, zeichnen sich seine Arbeiten durch ihre Biegungen, Schwünge, Kurven und Verdrehungen aus. Die aus Corten bestehenden Plastiken präsentieren sich leicht und elegant gegenüber dem Betrachter, gleichzeitig thematisieren sie die Kraft und Spannung der reinen, elementar reduzierten Form. Neben den Stahlplastiken hat Seidt für die Ausstellung „Kreiskonstruktionen“ noch Papierarbeiten nach Oberkirch gebracht. Bei allen spielt er mit der Ziffer „4“. So finden sich in den ausgestellten Arbeiten immer wieder vier Kreise, die in immer anderer Form angeordnet sind.

Rüdiger Seidt und Rainer Braxmaier verbindet, trotz sehr unterschiedlicher künstlerischer Arbeitsweise, eine lange Freundschaft und die Wege der beiden Künstler kreuzen sich immer wieder: ob beim von Seidt kuratierten „Kunstweg am Reichenbach“ oder bei einem Kunstprojekt im Rahmen der diesjährigen 800 Jahrfeier von Gernsbach. Tobias Schmiederer, Gitarre, und Lisa Stumm, Gesang, von der Musik- und Kunstschule Achern / Oberkirch umrahmten die Ausstellungseröffnung mit ihren Beiträgen.

Zur Finissage am 31. März kommt Rüdiger Seidt noch einmal in seine Oberkircher Ausstellung. Dann führt Kurator Rainer Braxmaier um 15:00 Uhr ein Künstlergespräch mit ihm. Die Ausstellung „Rüdiger Seidt: Kreiskonstruktionen“ kann bis dahin dienstags und donnerstags von 15:00 bis 19:00 Uhr sowie sonntags von 10:00 bis 12:30 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr in der Galerie im Heimat- und Grimmelshausenmuseum besichtigt werden. Geschlossen ist die Kunstausstellung am 24. Februar und vom 28. Februar bis 5. März 2019 wegen der Fasent. Der Eintritt ist frei.

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