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Bachpatenschaft der Firma Koehler am Weidenbach

Anstoß für die Übernahme der Bachpatenschaft war ein Aufruf des Landratsamtes im Oktober 1995 an Unternehmen des Landkreises, sich finanziell am „Naturschutzfonds Ortenaukreis“ zu beteiligen. Neben rein finanziellen Förderungen verfolgt der Naturschutzfond auch das Ziel, Patenschaften für bedrohte Lebensräume zu vermitteln. So wollte es auch die Papierfabrik August Koehler SE nicht alleine bei einer Geldspende belassen. Die Idee entstand, durch die Umsetzung eines gemeinschaftlichen Umweltprojektes vor Ort, Zeichen zu setzen und zum Abbau von Konflikten zwischen Wirtschaft und Umwelt beizutragen

Im Jahre 1997 wurde diese Idee, eine Patenschaft für den Weidenbach im Rahmen des „Naturschutzfonds Ortenaukreis“ zu übernehmen, in die Tat umgesetzt. Der Weidenbach stellt ein gut geeignetes Objekt dar, da er nach Angaben ortskundiger Naturschützer in früheren Zeiten ein wertvolles Fisch- und Muschelgewässer war, in dessen Bereich auch wassergebundene Vögel, wie der Eisvogel lebten. Durch Begradigung, Verlegung, Tieferlegung der Bachsohle sowie Gewässerverbauungen war der Weidenbach jedoch stark verändert worden.

Die ökologische Zielsetzung der Patenschaft richtet sich auf die Renaturierung des Gewässers sowie die Erhaltung und Verbesserung der Artenvielfalt. Ein Unterziel hierbei ist die Wiederansiedlung des Eisvogels (Alcedo atthis) sowie die Erhaltung der Restpopulation der europaweit hochgradig gefährdeten Bachmuschel (Unio crassus).

Die Zielsetzung des Betriebes war aber viel weitreichender. Man wollte ein Naturschutzprojekt als Gemeinschaftsaufgabe durchführen. Von Beginn an bestand die Idee, die Mitarbeiter und vor allem die Auszubildenden einzubinden, um ein breites Umweltbewusstsein zu entwickeln. Wie leicht entsteht im betrieblichen Alltag durch eine kleine Unachtsamkeit, Gedankenlosigkeit oder Leichtsinn ein größerer Umweltschaden, der nicht leicht zu reparieren ist und für das Unternehmen ein Verlust des Vertrauens zur Folge hat.

Seit über 20 Jahren sind Mitarbeiter des Unternehmes dabei, wertvolle Lebensräume am Weidenbach zu pflegen und Bach, Bachufer und Gewässerrandstreifen aufzuwerten. Es werden gebietsheimische Gehölze gepflanzt, Gehölzpflegemaßnahmen durchgeführt, im Übermaß auftretende Neophyten wie der Japanknöterich bekämpft, Nistkästen aufgehängt, kontrolliert und gereinigt und Vieles mehr.
Die Firma Koehler hatte sich auch an der Gewässerentwicklung am Weidenbach, insbesondere der Beseitigung von Wanderungshindernissen beteiligt und die Patenschaft auf einen zusätzlichen Abschnitt am Stangenbach ausgedehnt. In Folge des 20-jährigen Bestehens der Patenschaft wurde im Jahr 2017 an einem Abschnitt des Stangenbachs ein kleiner Informationspfad eingerichtet

Artikel Firma Koehler über den Informationspfad Bachpatenschaft

Triebfeder der Bachpatenschaft ist bereits über den gesamten Zeitraum Rolf Peter, der mit sehr viel Engagement und Herzblut immer wieder Aktionen und Projekte anstößt, Mitarbeiter und Auszubildende motiviert und immer selbst zupackt. Seiner Überzeugungskraft und Ausdauer ist es zu verdanken, dass die Patenschaft auch nach 23 Jahren noch besteht.

Weitere Artikel:

Artikel Acher-Rench-Zeitung zu Schwarzpappel-Pflanzaktion Koehler

Artikel in der Koehler-Rundschau 1998

Präsentation Firma Koehler über den Artenschutz Nistkästen

Präsentation Firma Koehler über die Bachpatenschaft Rolf Peter

     

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